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Herzlich willkommen bei ChinaMed in der Schweiz

Drei Minuten aus dem Alltag im ChinaMed

Herbsttipp

Wussten Sie, dass früher in China die „Patienten“ den Arzt aufsuchten, solang sie sich noch wohl fühlten? Was für unsere Kultur seltsam klingt, hat einen tieferen Sinn. Ziel ist es, das Wohlbefinden aufrecht zu erhalten und Beschwerden gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Interessanterweise haben wir dieses Vorgehen beim Auto entwickelt: wir bringen es regelmässig in den Service, damit es nicht im unmöglichsten Moment auf der Strasse stecken bleibt.

Melden Sie sich bei Ihrem ChinaMed Zentrum, damit Sie gesund bleiben. Profitieren Sie von unseren kostenlosen Zungen- und Pulsdiagnosen.

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Die ganze chinesische Medizin

Sind Sie auf der Suche nach einer ganzheitlichen Therapie ohne Nebenwirkungen? Oder wollen Sie Krankheiten vorbeugen? Dann sind Sie bei ChinaMed am richtigen Ort. Unsere chinesischen Spezialistinnen und Spezialisten haben jahre-, oft jahrzehntelange Erfahrung in der Akupunktur, TuiNa- und AnMo-Massagen und Phytotherapie (Anwendung von Heilpflanzen). Wir bieten Therapien und Prophylaxe an, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

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News

Neue Partnerschaft mit dem Zürcher Stadtspital Waid
ChinaMed bietet ambulante Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin neu auch im Zürcher Stadtspital Waid an.
Anmeldung: Tel 044-386 98 90
 Chinamed-Zentrum Zürich-Waid

Partnerschaft mit CSS
Neu profitieren auch Versicherte der CSS von einer Sondervereinbarung mit ChinaMed.

 www.css.ch
 css_magazin_tcm.pdf
 css_magazin_tcm_f.pdf

Europaweit erstes Mitglied der WFCMS
Die ChinaMed Gruppe ist das europaweit erste Mitglied der World Federation of Chinese Medicine Societies (WFCMS) mit Sitz in Beijing, VR China. Die WFCMS untersteht direkt dem Gesundheitsministerium und ist mit 2800 chinesischen Spitälern der obersten Qualitätsklasse vernetzt.

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Behandlungsmethoden

Akupunktur

FilmDie Akupunktur ist hierzulande wohl die bekannteste chinesische Heilmethode. Bei der Akupunktur werden feine Nadeln in genau definierte Akupunkturpunkte gestochen. Diese Akupunkturpunkte befinden sich auf den zwölf Meridianen, den Leitbahnen, welche die Organsysteme oder Funktionskreise verbinden. Je nach Jahreszeit, Alter, Konstitution und Erkrankung des Patienten werden die Nadeln verschieden tief und verschieden lang in die Akupunkturpunkte gesetzt.

Mit Hilfe dieser Methode nimmt man Einfluss auf das Qi des Patienten und bringt so das Ungleichgewicht von Yin und Yang wieder in Harmonie.
Ähnlich wie die Akupunktur wirkt die Akupressur. Dabei werden die Akupunkturpunkte auf den Meridianen durch Druck der Fingerkuppen, des Daumens, der Hände oder der Ellbogen stimuliert.

Akupunktur wird durch folgende Zusatztherapien unterstützt oder verstärkt:
- Ohr-Akupunktur: Das Ohr widerspiegelt den Körper mit den Organen
- Elektro-Akupunktur: Durch das Vibrieren der Nadeln während der Akupunktur wird die Wirkung verstärkt
- Sternhammer: Damit werden Akupunkturpunkte stimuliert
- Wärmetherapie (TDP): Durch eine spezielle Wärmelampe wird die Wirkung der Nadeln unterstützt

Moxibustion
FilmDurch das Abbrennen von Moxazigarren, das Verbrennen von Moxakraut auf Nadeln oder lngwerscheiben oder mit der Moxabox werden die Akupunkturpunkte/Energiezonen stimuliert. Diese Methode ist so alt wie die Akupunktur und mit der TCM eng verbunden. Anwendung findet sie vor allem bei «Kälte-Befunden».

Bei der Moxibustion werden die Akupunktur-Punkte mit Moxakraut behandelt. Beim Moxa handelt es sich normalerweise um getrockneten Beifuß. Man kann die Behandlung mit oder ohne direkten Körperkontakt durchführen. Bei der indirekten Methode wird Moxa in Zigarrenform über den zu behandelnden Akupunkturpunkten abgebrannt. Bei der direkten Methode brennt der Therapeut kleine Moxakügelchen auf der Haut des Patienten ab. Diese Art der Moxibustion kann allerdings Schmerzen verursachen und Narben hinterlassen. Sie wird in den ChinaMed -Zentren nicht angewendet.

Schröpfen
FilmDas Schröpfen ist eine alte Therapiemethode, die früher auch in Europa weit verbreitet war. Dabei wird ein kleines Gefäss – meist aus Glas, manchmal auch aus Holz, aus Acryl, Metall oder Bambus – innen mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug erwärmt und danach rasch auf die Haut aufgesetzt. Die Wärme erzeugt im Innern des Schröpfgefässes einen Unterdruck; dieses saugt sich an der Haut fest.

Die sichtbare Wirkung des Schröpfens ist eine gerötete Hautwölbung. Nach der Behandlung kann sich die geschröpfte Stelle blau verfärben. Die kreisrunden Schröpfmale können mehrere Tage bestehen bleiben.
Durch die Saugwirkung beim Schröpfen werden die Kapillargefässe unter der Haut angeregt; der Blutfluss in der Muskulatur wird stimuliert, und die Poren werden geöffnet. Nach den Theorien der Traditionellen Chinesischen Medizin wird beim Schröpfen auch der Fluss des Qi beeinflusst, indem Blockaden der Meridiane behoben werden. Wegen dieser Energieblockaden kann es unter der Haut zu Ablagerungen von Blut und Körperflüssigkeiten kommen; beim Schröpfen werden diese an die Hautoberfläche geholt und beseitigt.

Die Wirkungen des Schröpfens werden oft sofort spürbar: Stauungen werden aufgelöst; Schmerzen gehen zurück, die Blutzirkulation verbessert sich, Muskeln fühlen sich entspannt an, innere Hitze wird abgeleitet. Viele Patienten empfinden die behandelten Körperstellen als angenehm warm und geschmeidig.

Phytotherapie
Die Kräutertherapie oder Phytotherapie gilt als die höchste Form der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese setzt zur Heilung etliche tausend Kräuter sowie Substanzen tierischen, mineralischen und metallischen Ursprungs ein. Für die Behandlung suchen unsere Spezialisten in der Regel eine Hauptsubstanz und verschiedene begleitende Substanzen aus und mischen sie in exakt ausgearbeiteten Quantitäten. Jeder Patient erhält so ein natürliches Arzneimittel, das genau nach seinen individuellen Bedürfnissen zusammengestellt ist.

Die Kräuter werden meist als Granulate zur Einnahme, teilweise auch zur äusseren Anwendung oder für Bäder verordnet und für jeden einzelnen Patienten von unserem Partner Lian Chinaherb gemäss Diagnose zu individuellen Rezepturen kombiniert. Die Kräuter werden über zirka zwei bis vier Monate in warmen Getränken eingenommen. Der Körper kann so die Substanzen besser und schneller aufnehmen. Ein kurzes Aufkochen macht den Tee besser wasserlöslich und verträglich.

Erfahrungsgemäss sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. In der Regel wid zu warmen Getränke geraten, denn «Kaltes löscht das Feuer im Magen», wie ein altes chinesisches Sprichwort besagt. Das heisst, durch kalte Speisen und Getränke wird laut TCM der Stoffwechsel ungünstig beeinflusst.

Tuina Massage
FilmTui-Na-/An-Mo-Massage gehört zu den ältesten Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), älter noch als die Akupunktur. Bei An = drücken und mo = reiben beziehungsweise Tui = stossen, na = greifen werden Gewebe und Organe sowohl lokal (Akupressur) als auch über die entsprechenden Meridiane behandelt durch Kneten, Streichen, Drücken und Klopfen mit den Händen, Fingern, Ellbogen und Füssen. Dabei werden häufig Massagetücher oder spezielle Öle verwendet. An-Mo wird je nach Krankheitsbild mit Akupunktur oder Kräutertherapie kombiniert. Bei Tui-Na- und An-Mo-Massagen bleibt der Patient meist bekleidet.

Die Wirkungen von An-Mo sind:
- Qi und Blut aktivieren und die Blutzirkulation fördern
- Muskeln entspannen und Störungen beheben
- Energie in den Meridianen im ganzen Körper zum Fliessen bringen und Disharmonien lösen
- Yin und Yang regulieren, um die Energie im Körper zu steigern

Die Tui-Na-/An-Mo Massage kann im medizinischen Bereich bei Krankheiten, zur Prävention, in der Rehabilitation, aber auch im Sport eingesetzt werden. Im medizinischen Bereich lassen sich beispielweise folgende Krankheiten gut behandeln:

- Rückenbeschwerden
- Schlaflosigkeit
- Kopfschmerzen/Migräne
- Zu hoher Blutdruck
- Arthritis
- Erkrankungen der Halswirbelsäule


Diätetik
Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden. In der chinesischen Diätetik werden Lebensmittel genau wie die Arzneimittel gemäss ihrer Wirkung auf den Menschen beschrieben nach Geschmacksrichtung, Temperaturverhalten, Tendenz ihrer Wirkung und und in Bezug auf ihren Funktionskreis.

Für alle Geschmacksrichtungen gilt: in geringer Dosierung sind sie förderlich, in übermässiger Dosierung kommt es zu einer Schädigung.
Das Temperaturverhalten gibt Aufschluss über die energetische Dynamik eines Lebensmittels. Zimt, Anis, Kardamom oder Nelken sind ausgesprochen warme Mittel und finden sich als Medikamente in der chinesischen Medizin wieder. Demgegenüber stehen die kühlenden Eigenschaften von Gurken oder von Pfefferminz- und Chrysanthementee.
Die energetische Wirktendenz gibt an, ob ein Lebensmittel emporhebend, absenkend, an der Oberfläche oder in der Tiefe wirksam ist. Der Funktionskreisbezug besagt, in welchem Funktionskreis bzw. in welcher Leitbahn das Lebensmittel seine Wirkung entfaltet.

Nahrungsmittel werden durch den Kochvorgang verändert. Der Rettich ist in rohem Zustand weiss und sehr scharf. Nach dem Kochen wird er dunkler, gelblich und bekommt einen süsslichen Geschmack. Diese Aussagen über die Wirkrichtung eines jeden Nahrungsmittels sind wichtige Bausteine im Gesamtgefüge der chinesischen Medizin und ermöglichen ein genaues Abstimmen auf andere Therapieverfahren.

Qigong
Taiji/Qigong bedeutet Qi-Übungen, Umgang mit dem Qi. Spezielle Übungen zielen darauf ab, das Qi im Körper zu harmonisieren, um es in gleichmässigem Fluss zu halten. Der Übende versucht zunächst, das Qi wahrzunehmen, es zu aktivieren und es mittels der Vorstellungskraft durch den Körper zu leiten. Das Qi, das im Körper in speziellen Leitbahnen kreist, kann so stimuliert werden. Oder es wird an die von einer Krankheit befallenen Stellen des Körpers gelenkt, um auf diese Weise der Krankheit entgegenzuwirken. Das Qi kann an einem bestimmten Akupunkturpunkt verstärkt gesammelt werden. Mit der Qi-Kraft können Blockaden gelöst werden.

In China wenden inzwischen viele Sanatorien und Kliniken diese Übungen bei chronisch erkrankten Patienten an, häufig kombiniert mit anderen Therapieverfahren.

Die taoistische Einsicht besagt, dass alles Runde und Biegsame auf Dauer allem Harten überlegen ist. Es wurde daraus ein System von langsam kreisenden Bewegungen entwickelt, die im Gegensatz zu herkömmlichen Kampfsportarten nicht gegen einen Gegner gerichtet sind, sondern ins Leere laufen. Ohne Anspannung und Kraftaufwand wird der Körper durchlässig für seine inneren Energieströme und kann sich auf optimale Weise mit der Schwerkraft der Erde verbinden.

In China preist man die Langzeitwunderwirkungen dieser Körperkunst, die dem regelmässig Übenden «die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen» verspricht.