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BehandlungsmethodenAkupunktur FilmDie Akupunktur ist hierzulande wohl die bekannteste chinesische Heilmethode. Bei der Akupunktur werden feine Nadeln in genau definierte Akupunkturpunkte gestochen. Diese Akupunkturpunkte befinden sich auf den zwölf Meridianen, den Leitbahnen, welche die Organsysteme oder Funktionskreise verbinden. Je nach Jahreszeit, Alter, Konstitution und Erkrankung des Patienten werden die Nadeln verschieden tief und verschieden lang in die Akupunkturpunkte gesetzt. Mit Hilfe dieser Methode nimmt man Einfluss auf das Qi des Patienten und bringt so das Ungleichgewicht von Yin und Yang wieder in Harmonie. Ähnlich wie die Akupunktur wirkt die Akupressur. Dabei werden die Akupunkturpunkte auf den Meridianen durch Druck der Fingerkuppen, des Daumens, der Hände oder der Ellbogen stimuliert. Akupunktur wird durch folgende Zusatztherapien unterstützt oder verstärkt: - Ohr-Akupunktur: Das Ohr widerspiegelt den Körper mit den Organen - Elektro-Akupunktur: Durch das Vibrieren der Nadeln während der Akupunktur wird die Wirkung verstärkt - Sternhammer: Damit werden Akupunkturpunkte stimuliert - Wärmetherapie (TDP): Durch eine spezielle Wärmelampe wird die Wirkung der Nadeln unterstützt MoxibustionFilmDurch das Abbrennen von Moxazigarren, das Verbrennen von Moxakraut auf Nadeln oder lngwerscheiben oder mit der Moxabox werden die Akupunkturpunkte/Energiezonen stimuliert. Diese Methode ist so alt wie die Akupunktur und mit der TCM eng verbunden. Anwendung findet sie vor allem bei «Kälte-Befunden». Bei der Moxibustion werden die Akupunktur-Punkte mit Moxakraut behandelt. Beim Moxa handelt es sich normalerweise um getrockneten Beifuß. Man kann die Behandlung mit oder ohne direkten Körperkontakt durchführen. Bei der indirekten Methode wird Moxa in Zigarrenform über den zu behandelnden Akupunkturpunkten abgebrannt. Bei der direkten Methode brennt der Therapeut kleine Moxakügelchen auf der Haut des Patienten ab. Diese Art der Moxibustion kann allerdings Schmerzen verursachen und Narben hinterlassen. Sie wird in den ChinaMed -Zentren nicht angewendet. SchröpfenFilmDas Schröpfen ist eine alte Therapiemethode, die früher auch in Europa weit verbreitet war. Dabei wird ein kleines Gefäss – meist aus Glas, manchmal auch aus Holz, aus Acryl, Metall oder Bambus – innen mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug erwärmt und danach rasch auf die Haut aufgesetzt. Die Wärme erzeugt im Innern des Schröpfgefässes einen Unterdruck; dieses saugt sich an der Haut fest. Die sichtbare Wirkung des Schröpfens ist eine gerötete Hautwölbung. Nach der Behandlung kann sich die geschröpfte Stelle blau verfärben. Die kreisrunden Schröpfmale können mehrere Tage bestehen bleiben. Durch die Saugwirkung beim Schröpfen werden die Kapillargefässe unter der Haut angeregt; der Blutfluss in der Muskulatur wird stimuliert, und die Poren werden geöffnet. Nach den Theorien der Traditionellen Chinesischen Medizin wird beim Schröpfen auch der Fluss des Qi beeinflusst, indem Blockaden der Meridiane behoben werden. Wegen dieser Energieblockaden kann es unter der Haut zu Ablagerungen von Blut und Körperflüssigkeiten kommen; beim Schröpfen werden diese an die Hautoberfläche geholt und beseitigt. Die Wirkungen des Schröpfens werden oft sofort spürbar: Stauungen werden aufgelöst; Schmerzen gehen zurück, die Blutzirkulation verbessert sich, Muskeln fühlen sich entspannt an, innere Hitze wird abgeleitet. Viele Patienten empfinden die behandelten Körperstellen als angenehm warm und geschmeidig. Tuina MassageFilmTui-Na-/An-Mo-Massage gehört zu den ältesten Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), älter noch als die Akupunktur. Bei An = drücken und mo = reiben beziehungsweise Tui = stossen, na = greifen werden Gewebe und Organe sowohl lokal (Akupressur) als auch über die entsprechenden Meridiane behandelt durch Kneten, Streichen, Drücken und Klopfen mit den Händen, Fingern, Ellbogen und Füssen. Dabei werden häufig Massagetücher oder spezielle Öle verwendet. An-Mo wird je nach Krankheitsbild mit Akupunktur oder Kräutertherapie kombiniert. Bei Tui-Na- und An-Mo-Massagen bleibt der Patient meist bekleidet. Die Wirkungen von An-Mo sind: - Qi und Blut aktivieren und die Blutzirkulation fördern - Muskeln entspannen und Störungen beheben - Energie in den Meridianen im ganzen Körper zum Fliessen bringen und Disharmonien lösen - Yin und Yang regulieren, um die Energie im Körper zu steigern Die Tui-Na-/An-Mo Massage kann im medizinischen Bereich bei Krankheiten, zur Prävention, in der Rehabilitation, aber auch im Sport eingesetzt werden. Im medizinischen Bereich lassen sich beispielweise folgende Krankheiten gut behandeln: - Rückenbeschwerden |